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Forschungsschwerpunkt COSA - Computational Services in Automation
Mitglieder des Forschungsschwerpunktes
Prof. Dr. Michael Bongards
Prof. Dr. Frithjof Klasen (Sprecher)
Prof. Dr. Rainer Scheuring
Prof. Dr. Bartz-Beielstein (Institut fĂĽr Informatik)
Prof. Dr. Wolfgang Konen (Institut fĂĽr Informatik)
Profil
Ziel des Forschungsschwerpunktes ist die Entwicklung computerunterstützter Dienste (Computational Services), die entweder lokal oder remote (eServices) eingesetzt werden können, um die Produktivität von Systemen und Anlagen in der Fertigungs- und Prozessautomatisierung zu verbessern.
Zu typischen Computational Services zählen on-line Berechnungen zur Prozessoptimierung,
Ferndiagnose von Prozessdaten, Teleservice von entfernten Maschinensystemen und die Nutzung von Simulations- und Trainingssystemen.
Die beteiligten Forscher verfügen über umfangreiche Erfahrungen in komplementären Bereichen der Technologie-, Methoden- und Anwendungsentwicklung, die im Rahmen des gemeinsamen Forschungsschwerpunktes zusammengeführt werden.
Zu diesen Bereichen zählen insbesondere:
Technologieentwicklung
- Industrielle Kommunikationstechnik
- Web-Technologien
- Mobile Computing & Mobile Automation
- Remote Sensing
- Industrial Security
Methodenentwicklung
- Simulation und Optimierung in der Fertigungs- und Prozessindustrie
- Advanced Process Control in der Prozessindustrie
- Neuro-Fuzzy, Soft Computing
Anwendungsentwicklung
- Mobile Anlagenvisualisierung
- Teleservice und Fernwartung
- webbasierte Trainingssysteme
- Prozessoptimierung in der Umwelttechnik, Wasser- und Abwassertechnik (COIN),
- Simulationssysteme in der Prozessindustrie
Der gemeinsame Betrieb des Forschungsschwerpunktes COSA ermöglicht eine verbesserte, gemeinsame Nutzung der Ressourcen, bietet eine gebündelte Aussendarstellung des Forschungsangebotes und führt zu einer verbesserten Kundenorientierung. Die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungsfähigkeit des Forschungs- und Dienstleistungsangebotes von COSA wird hiermit wesentlich gestützt.
Kooperationen
Der Forschungsschwerpunkt COSA verfĂĽgt ĂĽber zahlreiche Kontakte zu regionalen und ĂĽberregionalen Industrieunternehmen, kommunalen Einrichtungen und Partnerhochschulen.
Ziel des Forschungsschwerpunktes COSA ist es, die strategischen Partnerschaften auf Systemintegratoren auszuweiten.
Der Forschungsschwerpunkt COSA wird die bereits bestehenden Kooperationen innerhalb der Hochschule und mit externen Partnern weiter ausbauen. Hierzu zählt insbesondere auch die Kooperation mit den Forschungsschwerpunkt ANABEL, mit dem zu Beginn des Jahres 2007 die gemeinsame Kompetenzplattform STEPS gegründet wurde.
Evaluation des Forschungsschwerpunktes
Der Forschungsschwerpunkt COSA wurde im Rahmen einer durch das Rektorat veranlassten externen Evaluation durch Gutachter der AiF positiv bewertet. Mit Beschluss des Rektorates vom 17.07.2006 zählt COSA damit zu den anerkannten Forschungsschwerpunkten der Fachhochschule Köln.
Forschungs- und Industrieprojekte
Die folgende Ăśbersicht zeigt eine Auswahl aktueller Projekte des Forschungsschwerpunktes COSA:
- WEBMATION – Untersuchung und Bewertung des Einsatzes von Web-Technologien für moderner Automatisierungslösungen
- Entwicklung von industriellen Lösungen für Geräte und Systeme mit webbasierten Benutzer-Schnittstellen (Netzwerkkomponenten, Automaten, Gebäudeautomation)
- Industrial-Security in der Automation – Entwicklung eines Informationsportal
- Telematik-Services & Mobile Automation
- eTraining-Systeme fĂĽr die Aus- und Weiterbildung
- SIMATIC Application Center - Entwicklung einer Toolbox fĂĽr Programmiersysteme in der Automatisierungstechnik
- KnowledgeGuide - Entwicklung einer Benutzerschnittstelle zur Individualisierung von Informationsangeboten im Internet
- Optimierung eines Reglers für Industrieöfen
- KANNST – Entwicklung einer integrierten Steuer- und Regelungsstrategie für Kanalnetze und Kläranlagen
- LASTSPUEL – Lastabhängig vorausschauend geregelte Kanalspülung
- PROBIG – Optimale Prozessführung von Biogasanlagen
- WAPSCIENCE - Wastewater treatment plant improvement by Smart Sensors and Computational Intelligence
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